Vorschriften und Kontrollen aus Sicht der Landwirtschaft

in Tier- und Verbraucherschutz

1_CMA2178_webEs gibt neben dem Fleischbereich wohl nur wenige Produktionszweige, in denen die Akteure mit einem derart dichten Netz an Gesetzen, Vorschriften, Verordnungen und Kontrollen zu tun haben.

Trotz steigender Anforderungen…

Betrachtet man die Historie, dann haben sich die Standards, die der Erzeugung von Fleisch zugrunde liegen, immer weiter erhöht und zwar auf allen Produktionsstufen über Futtermittelherstellung, Landwirtschaft, Transporte, Schlachtung und Zerlegung sowie Weiterverarbeitung bis hin an die Ladentheke.

…keine Kompromisse bei Tier- und Verbraucherschutz

Alle Verbraucher gemeinsam wollen gute und einwandfreie Nahrungsmittel, viele wollen diese aber auch preiswert einkaufen. Genau dieses breite Spektrum decken die Betriebe der deutschen Fleischwirtschaft ab – ohne dabei Kompromisse einzugehen bei den immer strengeren Anforderungen des Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutzes.

Gegen “schwarze Schafe”

Fragt man in der Landwirtschaft nach, sieht sich der Berufsstand als eine sehr streng kontrollierte Berufsgruppe – etwa im Vergleich zu Schreinern und Klempnern oder Ärzten, Lehrern und Altenpflegern. Für die Landwirte ist das jedoch in Ordnung, den sie tragen als Nutztierhalter und Nahrungsmittelerzeuger eine hohe Verantwortung.

Aber gerade vor dem Hintergrund der umfangreichen Vorgaben und Kontrollen wehren sie sich gegen den hier und da vermittelten Eindruck, dass in der landwirtschaftlichen Tierhaltung jeder tun und lassen könne, was er wolle. Viele unterstützen die herrschenden Regelungen, denn eine hohe Kontrolldichte deckt Missstände auf – und daran ist jeder ordentlich arbeitende Landwirt interessiert, denn schwarze Schafe schaden schließlich allen Landwirten und der ganzen Branche!