Schinken-Warenkunde

in Über Wurst und Schinken

fotolia/ foodinaireBeim Frühstück, als Pausenbrot oder zum Abendbrot – Schinken schmeckt zu jeder Tageszeit. Man hat die Qual der Wahl zwischen landestypischen Rezepturen und regionalen Spezialitäten.



Gekochter Schinken

Bei der Herstellung von gekochtem Schinken wird heute das rohe Schinkenfleisch mit einer feingewürzten Pökellake bespritzt. Dann gart man das Fleisch bei ca. 80–85 °C. Einige Schinken werden vor dem Garen geräuchert und erhalten so eine besonders würzige Note. Gekochter Schinken kann mit heißem Wasser, Dampf oder auch heißer Luft gegart werden. Dabei sollte er nicht austrocknen. Ob als „Toast Hawaii“ oder einfach nur auf einer Scheibe Brot, Kochschinken
ist ein echter Leckerbissen.

Roher Schinken

Schinken wird aus der Keule, dem wertvollsten Stück des Schweins, hergestellt. Bei der Pökelung wird das Fleischstück mit Pökelsalz eingerieben. Die Schinken reifen je nach Größe 2–4 Monate in klimageregelten Reifekammern und werden so zu luftgetrockneten, geräucherten und delikat aromatischen Delikatessen. Einige Schinkenspezialitäten werden nicht aus der Keule, sondern z. B. aus dem Kotelettstrang (Lachsschinken) oder aus der Schweineschulter (Vorderschinken)
hergestellt.