Kleiner Grill-Knigge für saftige Steaks


Für alle, die Spezialitäten vom Grill lieben, gibt es hier Tipps für die richtigen Umgangsformen rund um Fleisch.


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Rindfleisch ist nachhaltiger als angenommen


Dies ergab eine aktuelle Studie der Vereinten Nationen.


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Fleisch bei Darmkrebsentstehung ein zu vernachlässigender Faktor


Die Auswertung von 27 Studien aus verschiedenen Ländern hat ergeben, dass der Konsum von rotem Fleisch bei der Krebsentstehung im Dickdarm als Faktor vernachlässigt werden kann.


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Fleischverzicht in Deutschland nützt weder Klima noch Welternährung


Eine neue Studie sieht keine positiven Effekte des Konsumverzichts bei tierischen Produkten.


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Echtes Fleisch vs. Laborfleisch: was ist umweltfreundlicher?

Die Entscheidung für die sogenannten Fleischersatzprodukte wird oft mit Vorteilen für die Umwelt begründet. Doch die aktuell verfügbaren Daten zeigen, dass gerade die Zuchtfleisch-Produkte nicht besser abschneiden als echtes Fleisch. Denn die Herstellung von Laborfleisch ist ein energieverbrauchender Prozess ist, bei dem Substanzen verwendet werden, die normalerweise nicht für die Fütterung von Tieren zugelassen sind (Hormone, Antibiotika usw.).

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Rindfleisch und Wasserverbrauch

Rindfleisch und Wasserverbrauch

Wer seinen (Fleisch-)Konsum kritisch hinterfragen will, sollte es konsequent machen und öfter hinter die Schlagzeilen schauen.

Wie viel Wasser wird tatsächlich zur Produktion von einem Kilo Rindfleisch verbraucht?

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Fleischverzicht in Deutschland nützt weder Klima noch Welternährung

Eine neue Studie sieht keine positiven Effekte der Konsumverweigerung bei tierischen Produkten


Eine Studie des Instituts für Agribusiness der Universität Gießen untersuchte globale Auswirkungen einer rein pflanzlichen Ernährung und deren Konsequenzen für Wirtschaft, Umwelt und Welternährung und kam zum Schluss, dass es keine positiven Effekte einer Konsumverweigerung bzw. eines Produktionsrückgangs tierischer Erzeugnisse in Deutschland oder der EU bestätigt werden konnten: Eine rein pflanzliche Ernährung kann mit Blick auf Umwelt, Klima und Welternährung nicht halten, was Kritiker der Nutztierhaltung versprechen, fasst Prof. P. Michael Schmitz, Agrarökonom und Autor der Studie ihr Kernergebnis zusammen.

Die Auswirkungen auf Deutschlands Wirtschaft und den Wohlstand der Gesellschaft wären aber verheerend. In mehreren Modellen rechnet die Studie vor, wie zum Beispiel durch den einseitigen nationalen Sojaimportverbot und Senkung des Fleischkonsums in Deutschland jährlich zweistellige Milliardenverluste entstehen würden, während die Konkurrenten aus Brasilien, den USA aber auch die EU-Mitgliedsländer davon profitieren. Gleichzeitig kommt die Studie nach zahlreichen Simulationsberechnungen zum Schluss, dass durch den Rückgang der Fleischproduktion bzw. des Konsums in Deutschland keine positiven Effekte auf den globalen CO2-Ausstoß oder den weltweiten Wasserverbrauch zu erwarten sind. Auch größere Flächen für Nahrungszwecke in anderen Ländern ließen sich dadurch nicht gewinnen.
Der Verzicht auf Produktion von tierischen Lebensmitteln in Europa würde sogar zum Anstieg der Emissionen von Treibhausgen führen, rechnete die Wissenschaftler aus, da die Erzeugung in Länder mit höheren THG-Emissionen verlagert würde. Das seien enttäuschende Ergebnisse, wenn man an die Erwartungshaltung zahlreicher Kritiker der Tierproduktion in der EU und insbesondere in Deutschland denkt, heißt es in der Studie.


Innovation statt Verbote

Daher sollten man sich in Deutschland statt im nationalen Alleingang auf politische Konsumsteuerung, kostenträchtige Produktionsstandards und einseitige Handelshemmnisse (wie Sojaimportverbot) zu stützen, die vorhandenen Potentiale der Wissenschaft und der technischen Innovation ausschöpfen, so die Wissenschaftler. Diese seien nicht nur in der Lage, Leistung und Futterverwertung der Tiere zu verbessern, sondern auch Emissionen und Ressourcenverbrauch zu verringern.
Zudem spielten dabei die Digitalisierung und Molekularbiologie ebenso eine wichtige Rolle wie die Verbesserung des betrieblichen Managementwissens. Dafür seien von der Politik entsprechende Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung zu schaffen.
Gerade in der Nutztierbranche gehöre zum Konzept einer nachhaltigen Entwicklung auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Politikreformen. Das war bislang in Deutschland nicht unbedingt der Fall, kritisieren die Autoren der Studie: Die bisher verfolgten Politikkonzepte schwächen die Wettbewerbsfähigkeit der Nutztierbranche. Marktanteile und Arbeitsplätze in der Agrarwirtschaft Deutschlands drohen verloren zu gehen, ohne einen wirksamen Beitrag zu Umwelt-, Klima- und Tierschutz bzw. zur Hungerbekämpfung leisten zu können, so Prof. P. Michael Schmitz.

Einfluss auf Welternährung  

Auch eine Verbesserung der Ernährungssituation in armen Ländern durch den Fleischverzicht in westlichen Ländern konnte  in der Studie nicht nachgewiesen werden. Der Grund dafür: Die Entwicklungsländer und deren ländliche Räume sind weitgehend von den Weltmärkten abgekoppelt und die heimischen Erzeuger-bzw. Verbraucherpreise werden überwiegend von internen Einflussfaktoren und nicht von den Weltmarktpreisen gesteuert. Hunger und Armut seien demnach hausgemacht und müssen vorrangig auch vor Ort bekämpft werden: Wenn westliche Länder wirklich etwas für die Verbesserung der Ernährungssituation in Entwicklungsländern tun wollen, sollten sie ihre Märkte öffnen und zur Förderung von Landwirtschaft, Infrastruktur, Bildung und Gesundheit in den betroffenen Ländern beitragen, so die Studie zu diesem Punkt.

Studie Globale Auswirkungen einer rein pflanzlichen Ernährung – Konsequenzen für Wirtschaft, Umwelt und Welternährung als pdf zum Donload: Link >>

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Effizienz und Innovation im Agrarsektor für den Klimaschutz

Domestizierte Wiederkäuer wie Kühe, Schafe und Ziegen gehören zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Errungenschaften der Menschheit. Ohne diese Tiere blieben drei Viertel der Landwirtschaftlichen Nutzfläche für die menschliche Ernährung ungenutzt. Trotzdem wird ausgerechnet Rinderhaltung von den Umwelt- bzw. Klimaschützern kritisiert. Zu Unrecht. Zumindest wenn das undifferenziert geschieht.

So spielen Rinder – zumindest für die Bundesrepublik – in der Klimabilanz eine äußerst geringe Rolle: Nach Angaben des Umweltbundesamtes trugen sie mit nur 1,82 Prozent zu den Gesamtemissionen Deutschlands im Jahr 2004 bei. Seitdem ist der Rinderbestand kontinuierlich gesunken, ohne dass Mangel an tierischen Produkten wie Joghurt, Käse, Milch oder Rindfleisch herrschen würde. Die Erklärung dafür ist Produktivitätssteigerung dank Effizienz und Innovation.

In weiten Teilen der Welt sieht es aber anders aus. In vielen Ländern gehören Nutztiere noch zu fast jedem Haushalt, wobei die Milchviehhaltung auf äußerst niedrigem Leistungsniveau betrieben wird. Das mag für viele idyllisch klingen, führt jedoch ausgerechnet zu vergleichsweise hohen Emissionen.

So belegt ein kürzlich veröffentlichter Bericht der FAO (zur Studie >>), dass in Äthiopien im Schnitt nur 250 kg Milch pro Kuh und Jahr produziert wird. Könnte man die Leistung auf nur 900 kg steigern (in Deutschland beträgt die mittlere Milchleistung laut BRS ca. 8.843 kg), könnten die Emissionen einer äthiopischen Milchkuh um 75 Prozent gesenkt werden. Im FAO-Bericht werden die auf CO2-Äquivalent produktbezogenen Emissionen pro kg Milch in Äthiopien mit etwa 24,5 kg ausgewiesen. In Deutschland liegt dieser Wert bei etwa 1,1 kg.

Vergleichbare Zahlen ergeben sich auch aus den Untersuchungen in anderen Teilen der Welt. Diese belegen ausdrücklich, dass die dringend erforderliche Versorgung der steigenden Weltbevölkerung mit Nahrung nur durch die hohe Effizienz und ständige Innovation im Agrarsektor zu gewährleisten ist, was auch der Umwelt bzw. dem Klimaschutz zugutekommt.  

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Depressionen durch vegane Ernährung?

Eine wissenschaftliche Studie, durchgeführt an der Bristol University, stellt ein erhöhtes Risiko fest.

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Umdenken: Unverarbeitetes Fleisch laut Studie gut für das Herz

Nicht nur Obst, Gemüse und Nüsse sind herzgesund und verlängern das Leben, sondern auch nicht-verarbeitetes Fleisch und Milchprodukte. Das sind die Ergebnisse einer Gesamtanalyse von fünf Studien mit mehr als 218.000 Teilnehmern, die aus über 50 Ländern in fünf Kontinenten kamen.

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Fleischpreise in Deutschland höher als in den meisten EU-Ländern

Der EU-weite Preisvergleich zeigt, dass die Preise in Deutschland 2017 mehr als 20% über dem EU-Durchschnitt lagen und damit gar nicht so niedrig waren, wie häufig behauptet.

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Rindfleisch ist nachhaltiger als angenommen

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Eine neue Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ist zum Schluss gekommen, dass die Fleischproduktion wesentlich weniger Getreide verbraucht, als bisher angenommen. In der Zusammenfassung der Studie heißt es, dass 86% der Futtermittel, die in der Tierhaltung genutzt werden, nicht für die menschliche Ernährung geeignet sind. Dazu gehören Erntereste oder Abfälle der Pflanzenölproduktion, die ohne Verwertung als Tierfutter sogar eine Umweltbelastung verursachen würden.

Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie mit dem Titel  Livestock: On our plates or eating at our table? ist: Insbesondere Rinder nutzen als Weideland erhebliche Flächen, die nicht zur Erzeugung von Lebensmitteln geeignet sind. Von weltweit insgesamt 2 Mrd. ha Land, das aktuell von Nutztieren beweidet werden,  wären lediglich 700 Mio. als Ackerland verwendbar. Dabei betont die Studie, dass die Weidetiere die genutzten Flächen auch düngen.

Außerdem betrachtet die FAO-Studie verschiedene Produktionssysteme und rechnet vor, dass zum Beispiel bei Rindern nur 0,6 kg pflanzliche Proteine aus essbarem Futter benötigt wird, um 1 kg Protein in Form von tierischen Proteinen wie Milch und Fleisch zu produzieren, welche wesentlich höheren Nährwert für Menschen haben.

Im weltweiten Durchschnitt benötige man 3 kg Getreide zur Herstellung von 1 kg Fleisch, wobei bei Rindern dieser Wert bei 2,8 kg liegt, und bei Nutztieren, die keine  Wiederkäuer (zum Beispiel Schweine) sind, etwa 3,2 kg beträgt.

Diese FAO-Studie widerspricht nicht nur den früheren Annahmen, wonach man für die Produktion von einem 1 kg Rindfleisch 6 bis 20 kg Futter veranschlagte, sondern kommt zum Schluss, dass die Nutztiere nicht in einer Konkurrenz um pflanzliche Lebensmittel zum Menschen stehen. Mehr noch: Weltweit sichere die Vielhaltung mehr als 500 Millionen Menschen in ländlichen Gegenden das Einkommen.

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Fleischerzeugung und Klimaeffekte − überschätzte Zusammenhänge

Mit dem Themenkomplex  Erderwärmung und Klimaschutz werden unter anderem die Nutztierhaltung und der Verzehr von Fleisch kritisch diskutiert – häufig allerdings ohne die Fakten zu berücksichtigen.
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Moderne Nutztierhaltung

Die Landwirtschaft ist ein anspruchsvolles Betätigungsfeld. Insbesondere die Arbeit mit Tieren erfordert Know-how, Sorgfalt und Einfühlungsvermögen. Alles in allem gilt es, Genuss und Gesundheit, Ökonomie und Ökologie sowie Effizienz und Nachhaltigkeit unter einen Hut zu bringen.
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Fleisch – Genuss in jeder Lebensphase

Fleisch hat sich in der menschlichen Ernährung über Jahrtausende hinweg bewährt. Ernährungsphysiologisch war, ist und bleibt es ein wertvolles Lebensmittel, das wichtige Nährstoffe für Wachstum, Aufbau und Erhalt des Körpers liefert.

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Fleischwirtschaft im Dialog

Fleisch steht für Genuss, Qualität und Sicherheit. Dazu tragen alle Produktionsstufen mit ihrem Engagement, ihrem Know-how und ihrer Professionalität bei. Unternehmen und Verbände der Fleischwirtschaft möchten die Kommunikation mit Verbrauchern und Medienvertretern intensivieren. Denn die Branche ist überzeugt: Wer mehr über dieses Lebensmittel weiß, der kann es mit gutem Gewissen genießen!